Projekt Kindersterne
Bei der Gestaltung des Eingangsbereiches unserer Zentraldirektion
konnten wir idealerweise soziales und kulturelles Engagement vereinen.
Der großzügig bemessene Raum wurde für ein Kunstobjekt genutzt, um so,
insbesondere an einer so exponierten Lage in Münchens City, einen Beitrag
zur künstlerischen Gestaltung der Stadt zu leisten. Seit Ende 1998 streben
vier kadmiumrote Stehlen aus Stahl gen Himmel. Ihre sich zur Spitze hin
verjüngenden Formen lenken die Augen nach oben und führen zu vier kleinen,
in 26 Metern Höhe leuchtenden Sternen aus farbigem Glas. Die Sterne wirken
klein, verloren und hilfsbedürftig, gleichzeitig aber kostbar und schützenswert.
Sie symbolisieren die Würde aller Kinder. Daher trägt die von dem Düsseldorfer
Künstler Imi Knoebel geschaffene Plastik den Namen "Kindersterne":
Ein erheblicher Teil der Aufwendungen für die Plastik floss in den von
Imi Knoebel gegründeten Kinderstern e.V. Dessen Erlöse kommen zahlreichen
Hilfsprogrammen der Stiftung im In- und Ausland zu Gute. Kindern in Osteuropa,
die in Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch Jahre später schwer erkrankten, wurde
ebenso geholfen wie krebskranken Kindern in Deutschland.
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